So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

Bist du gut angekommen im neuen Jahr?

Mein Wohnzimmer wurde in den ersten beiden Wochen des Jahres ein Krankenlager umfunktioniert (das Disney+ Abo hatte für mich das erste Mal eine Daseinsberechtigung!) und zu Silvester hab ich es gerade so geschafft, bis Mitternacht zu warten.

Ich hab das neue Jahr also nur kurz begrüßt, hab mich dann mit meiner Wärmflasche ins Bett gelegt – nur um NICHT schlafen zu können! Nicht der Lärm draußen ließ mich nicht schlafen, es war der Lärm IN MEINEM Kopf. Und natürlich der Mangel an Sauerstoff, dem es nicht gelungen ist, den gewohnten Weg durch die Nase in meinen Körper zu nehmen. 

Denn schon immer nutze ich die Zeit zwischen den Jahren um zu reflektieren und neu zu planen. Zu überlegen, wofür ich das Jahr nutzen werde. Und ich habe nicht nur in dieser Silvesternacht so rein gar nichts  und schon gar keinen Zauber darin gefunden, sondern wegen meiner kränklichen Niedergeschlagenheit auch Ewigkeiten, mich wieder lebendig zu fühlen.

Doch nun ist es soweit und hier erzähle ich dir also, wie du mit mir in diesem Jahr zusammenarbeiten kannst. Mit allen alten, gewohnten und auch nigelnagelneuen Angeboten!

Eltern-Kind-Gruppen für Babys und Kleinkinder im Alter von 4 Wochen bis 3 Jahre im SpielRaum Kaisersdorf

Im November 2024 habe ich erfolgreich die Ausbildung zur EEH-Basic Bonding Leiterin abgeschlossen und starte gleich ohne Umschweife damit, mein neues Wissen über einen starken Bindungsaufbau weiter zu geben. Weil ich Neuanfänge, Geburten so sehr liebe, ihre Magie, ihren Glitzer und das schaurigschöne Gefühl, sich dabei aus seiner Komfortzone zu bewegen.

Basic-Bonding Kurs (Eltern-Baby-Gruppe ab 4 Wochen bis 4 Monate)

Im „basic-bonding“-Kurs lernst du, wie du eine starke Bindung zu deinem Baby aufbauen und nachhaltig leben kannst. Gemeinsam finden wir heraus, wie du die Signale deines Babys richtig deutest und wie du mit Hilfe von zarten Berührungen mehr Entspannung in euren Alltag bringst. „Bindung durch Berührung“ ist ein Kurskonzept der EEH zur Bindungs- und Beziehungsförderung.

Klicke hier, wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest!

Eltern-Baby-Teestunde (für Babys im ersten Lebensjahr)

Die Teestunde findet jeden Donnerstag im SpielRaum Kaisersdorf statt und richtet sich an Eltern mit jungen Babys bis zur sicheren Mobilität (krabbeln, sitzen, stehen). In der Teestunde treffen wir uns ganz unverbindlich zum Austauschen, zum ersten Spielen, Beobachten, Staunen und Lernen. Hier haben all deine Fragen rund um den Babyalltag Platz.

Die Teestunde ist jeweils von 9:30-11:30 geöffnet. Du kommst und gehst, wie es für dich und dein Baby passt. Eine kurze Anmeldung über What´sApp genügt.

Klicke hier, wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest!

Pikler-SpielRaum (Eltern-Kind-Gruppe für Babys ab dem 7. Lebensmonat)

Der Pikler-SpielRaum ist ein Spielangebot für Familien mit Babys und Kleinkindern bis zum 3. Geburtstag mit regelmäßig stattfindenen Gesprächen für Eltern. Eine liebevoll vorbereitete Umgebung, die dein Kind zu freier Aktivität und ersten sozialen Kontakten einlädt. 

Der Pikler-SpielRaum findet sowohl im SpielRaum Kaisersdorf, als auch in der Hebammenpraxis von Maria Bettina Fillafer in Steinbrunn statt und startet jeweils im Jänner, April, Juli und Oktober.

Klicke hier, wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest!

Sand-SpielRaum (Spielangebot für Kinder und Erwachsene ab ca. 1,5 Jahren)

Einen SandSpielRaum kannst du für dich und befreundete Familien, für einen Geburtstag oder für dein pädagogisches Team buchen. Feiner weißer Sand lädt ein zum kreativen Verweilen, Träumen, Rieseln, Kochen oder Rieseln.

Im SandSpielRaum erfährst du, wie freie Aktivität ohne Absicht deine Sinne erwachsen lässt und dein Ich-Bewusstsein stärkt.

Klicke hier, wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest!

Elternberatung und Familienbegleitung

Manchmal ist es mit einem kurzen Gespräch in der Gruppe nicht getan. Es gibt immer wieder Situationen, die ein genaueres Hinschauen benötigen, eine geführte Reflexion verlangen oder die Erarbeitung eines Schritt für Schritt Plans. Für Einzelberatungen stehe ich auch in diesem Jahr nach persönlicher Absprache zu deiner Verfügung.

Ich begleite dich weiterhin gerne, wenn

  • dein Baby häufig schreit und sich kaum beruhigen lässt
  • dein Baby ständig getragen oder gestillt werden möchte
  • dein Baby kaum schläft oder schlecht einschlafen kann
  • du dir Sorgen um die Entwicklung deines Babys machst
  • dein Baby/Kleinkind ständig auf dir klebt und nicht selbstständig spielt
  • dein Kleinkind ein schwieriges Essverhalten zeigt
  • dein Kind oft wütend ist oder die Kooperation verweigert
  • deine Kinder häufig miteinander streiten oder sich verletzen
  • du immer wieder in Konfliktsituationen mit deinem Kind gerätst, obwohl du genau das vermeiden möchtest
  • du dich fragst, wie du eine bedürfnis- und beziehungsorientierte Elternschaft leben kannst, ohne auszubrennen

Beratungen finden im SpielRaum Kaisersdorf oder online via Zoom statt. Manchmal ist ein persönliches Gegenüber jedoch sinnvoll, vor allem bei jungen Babys. Um den Stress einer langen Autofahrt für dein Baby zu vermeiden, besuche ich dich für ein Beratungsgespräch auch gerne in deinem gewohnten Umfeld zu Hause.

Zur Terminvereinbarung schicke mir gerne eine E-Mail oder eine Nachricht via What´sApp. Wenn du unsicher bist, ob und wie ich dir bei deiner Herausforderung helfen kann, lass uns gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren. Gemeinsam finden wir heraus, ob eine Zusammenarbeit fruchtbar sein kann oder ob ich dir eine geeignete Begleitung empfehlen kann.

Pikler®-SpielRaum im Burgenland – alle wichtigen Fragen schnell beantwortet

Pikler®-SpielRaum im Burgenland – alle wichtigen Fragen schnell beantwortet

Auf dieser Seite beantworte ich dir alle Fragen, die mir zu meinem Pikler-SpielRaum im Burgenland bereits gestellt wurden. Manche häufig, manche weniger häufig. Sollte deine Frage nicht dabei sein, dann schreib mir gerne und stelle sie mir!

Was ist ein Pikler-SpielRaum?

Der Pikler-SpielRaum ist eine Eltern-Kind-Gruppe für Kinder von 0-3 Jahren in der fünf bis sieben Kinder in entwicklungshomogenen Gruppen von langjährig ausgebildeten Pikler®-Pädagoginnen beim selbstständigen Entdecken begleitet werden. (Lies hier mehr darüber)

Wo findet der Pikler-SpielRaum im Burgenland statt?

Ich biete Pikler-SpielRäume in Steinbrunn bei Eisenstadt und in Kaisersdorf bei Oberpullendorf an.

Wann findet der Pikler-SpielRaum im Burgenland statt?

Der SpielRaum in Kaisersdorf findet immer mittwochs, in Steinbrunn immer freitags statt. Die genauen Termine kannst auf dieser Seite downloaden.

Wie lange dauert ein Pikler-SpielRaum im Burgenland?

Eine Spieleinheit dauert jeweils 75 Minuten. Ein Block besteht aus 8 Spieleinheiten am Vormittag und zwei Elternabenden via Zoom.

Wann beginnen die SpielRaum-Blöcke im Burgenland?

Ein SpielRaum-Block besteht aus acht Spieleinheiten am Vormittag und zwei abendlichen Gesprächsrunden für Eltern via Zoom. Die Blöcke beginnen jeweils im Jänner, April, Juli und Oktober.

Wie kann ich mich zum Pikler-SpielRaum im Burgenland anmelden?

Hier kannst du alle Infoblätter kostenlos herunterladen. Darauf befindet sich eine genaue Anleitung, wie du dich anmelden kannst. Oder schreib mir eine E-Mail an daniela(at)danielascheurer.at, oder eine Nachricht über What´sApp.

Wann melde ich mich am besten für den Pikler-SpielRaum im Burgenland an?

Sobald du Interesse am SpielRaum hast, kontaktiere mich gerne. Sollte noch ein Platz frei sein, kann es sein, dass du einfach einsteigen kannst. Wenn nicht, dann landest du automatisch auf einer Warteliste. Abonniere gerne meinen Newsletter, um zeitnah von den aktuellen Terminen und Angeboten zu erfahren.

Was kostet der Pikler-SpielRaum im Burgenland?

Den genauen Preis findest du auf dem jeweiligen Infoblatt, das du hier herunterladen kannst. Bei erneuter Buchung bekommst du einen Wiederholungsrabatt von 10%.

Ab welchem Alter ist der Pikler-SpielRaum im Burgenland geeignet?

Der SpielRaum ist sinnvoll für Babys, die bereits mobil sind, bzw. beginnen, mobil zu werden. (Drehen, Rutschen, Robben). Besuche mich gerne in der Baby-Teestunde in Kaisersdorf, wenn du diesbezüglich noch unsicher bist oder kontaktiere mich, um über aktuelle Baby-Angebote zu erfahren.

Kann ich im Pikler-SpielRaum im Burgenland schnuppern?

Sofern es einen freien Platz gibt, kannst du gerne mit mir einen einmaligen Termin zum Schnuppern ausmachen. Bitte schreib mir dafür eine Nachricht. Eine Schnupperstunde kostet € 22.-

Wo finden die begleitenden Gesprächsabende im Pikler-SpielRaum Burgenland statt?

Die abendlichen Gesprächskreise für Eltern finden via Zoom statt. Nach deiner Anmeldung bekommst du ein Willkommensmail, in dem du den Link für dieses Meeting findest.

Muss ich an den Gesprächsrunden für Eltern teilnehmen?

Die Gesprächsrunden sind Teil des Angebotes. Sie bieten dir eine gute Möglichkeit, dich unter gleichgesinnten Eltern auszutauschen. Jede:r Teilnehmer:in ist mit allen Themen willkommen.

Kann ich den Pikler-SpielRaum im Burgenland auch ohne Gesprächsabende für Eltern buchen?

Die beiden abendlichen Gesprächsrunden via Zoom sind Teil des Angebotes. Sie bieten dir eine gute Möglichkeit, dich unter gleichgesinnten Eltern auszutauschen und sind eine wichtige Ergänzung zum Spielangebot am Vormittag.

Kann ich versäumte Termine im Pikler-SpielRaum Burgenland nachholen?

Da es sich immer um fixe Gruppen handelt, können versäumte SpielRaum-Termine leider nicht nachgeholt werden. Abendtermine allerdings können jederzeit nachgeholt werden!

Deine Frage war nicht dabei? Schreib mir gerne, ich beantworte sie, so schnell wie möglich!

Babys erstes Spielzeug – damit spielt dein Baby im ersten halben Jahr am liebsten!

Babys erstes Spielzeug – damit spielt dein Baby im ersten halben Jahr am liebsten!

Im Handel findest du unzählige Dinge, die für dein Baby vermeintlich unverzichtbar erscheinen. Aber braucht dein Baby das wirklich?

Deinem Baby wird niemals langweilig, weil es ja erst alles in seiner Umgebung kennenlernen muss. Es braucht weder ständige Unterhaltung, noch teures Spielzeug. Was dein Baby in den ersten sechs Monaten tatsächlich zum Spielen braucht, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Wann beginnt mein Baby eigentlich zu spielen?

Die ersten acht Wochen nach der Geburt werden nicht umsonst „Wochenbett“ genannt. Dieses Wort drückt ziemlich genau das aus, was jetzt dran ist: Eine Auszeit für Mama und Baby, eine Zeit zum Kennenlernen, zum Ausruhen, zum Kuscheln.

Vielleicht kannst du schon jetzt beobachten, dass dein Baby dir konzentriert zuhört oder dich anlächelt, wenn du es ansprichst. Es betrachtet interessiert dein Gesicht oder Dinge, die sich bewegen oder dreht seinen Kopf einem bunten Muster zu. Diese Aktivitäten können natürlich noch nicht als „Spiel“ bezeichnet werden, sind aber wichtige Entwicklungsschritte, die du mit ausreichender Ansprache und viel körperlicher Nähe fördern kannst.

Meine Hände – mein erstes Spielzeug

Das erste Spiel lässt sich rund um die 10. Lebenswoche beobachten, wenn dein Baby seine eigene Hand entdeckt. Anfangs flattert die eigene Faust noch zufällig ins Gesichtsfeld, doch bald kann dein Baby seine Bewegungen kontrollieren. Es bewegt seine Hände so, wie es das später mit einem Gegenstand in der Hand tun wird.

Mein erstes Spielzeug: meine Hände

Das Öffnen und Schließen der Faust ist eine Vorbereitung auf das spätere Greifen und Loslassen von Gegenständen und das Lutschen an der Faust ist eine wichtige orale Sinneserfahrung.

Das Spiel mit dem eigenen Körper beschränkt sich aber nicht nur auf die Hände. Das Baby „turnt“ gerne, strampelt, dreht sich nach links und nach rechts und stärkt so seine Muskulatur für die nächsten Entwicklungsschritte.

Mein erstes Spielzeug: Mama, Papa, Geschwister

Nicht nur Babys eigener Körper, auch deiner und der seiner Geschwister werden mit zunehmender Aufmerksamkeit interessanter. Vielleicht versucht dein Baby bereits, mit seinen Händen in deinem Gesicht zu landen oder deine Finger zu fangen!

Spielideen für dich und dein Baby:

  • Berührungsspiele und Massagen
  • Fingerspiele
  • Vorsingen und langsames Tanzen
  • Geschichten erzählen
  • Fotos oder Bilder betrachten

Erste Greifversuche – welches Spielzeug sich dafür am besten eignet

Bevor dein Baby bewusst nach einem Gegenstand greift, interessiert es sich für seine Kleidung. Er zieht an seinem Pulli oder bringt das Bändchen der Hose vor seine Augen. Im Alter von drei bis vier Monaten beginnt das Baby bewusst nach Gegenständen zu greifen, die in seiner Nähe liegen. Anfangs wirken die Greifübungen noch zufällig und unkoordiniert, doch Übung macht den Meister! Mit etwa 5 Monaten erreichen die meisten Babys das ausgewählte Spielzeug schon mit einer zielgerichteten Bewegung.

Nicht alle Gegenstände sind für diese erste Zeit geeignet. Wichtig ist, dass es sich um Dinge handelt, die sich gut ergreifen lassen wie ein Tuch, ein Stoffpüppchen oder ein hübscher Greifling.

Ein Tuch findet sich in jedem Haushalt – sei es eine Windel, ein Seidentuch oder das Bandana aus deiner Jugend. Die Farbe und das Muster ist dabei nicht von Relevanz – dein Baby wird mit Sicherheit fasziniert davon sein!

  • Biete am Anfang nur einen oder zwei Gegenstände an, die du in greifbarer Nähe zu deinem Kind legst.
  • Die angebotenen Gegenstände sollten eher weich und leicht sein, damit dein Baby sich damit nicht selbst am Kopf verletzt.
  • Vermeide anfangs Spielsachen, die unerwartete Geräusche erzeugen, um dein Baby nicht zu erschrecken.
  • Verschiedene Bälle bietest du am besten erst dann an, wenn dein Baby bereits mobiler ist.

Du suchst noch mehr Spielzeuginspirationen für dein Baby? Dann hol dir gleich hier meine kostenlose Spielzeugliste für die ersten drei Lebensjahre!

30 Titel-Ideen für deine frei erzählte phantastische Kindergeschichte

30 Titel-Ideen für deine frei erzählte phantastische Kindergeschichte

Kinder lieben Geschichten. Am liebsten welche, die du während des Erzählens frei erfindest. So, dass die Kinder einfach miterzählen und den Ausgang der Geschichte mitbestimmen können. Das ist gar nicht so schwierig, wie du dir jetzt vielleicht vorstellst.

Du brauchst nur den richtigen Ideenbooster. Eine einfache Variante sind meine Story Cubes, die du sofort ausdrucken und zusammenkleben kannst. Die gibt es in verschiedenen Varianten, auch passend zu den Jahreszeiten.

Wie viele Symbole du würfeln lässt, ist zweitrangig. Wenn deine Geschichte ins Stocken gerät, würfelst du einfach nochmal (oder lässt würfeln ;-).

Falls du mit dem freien Geschichten Erzählen noch nicht so viel Erfahrung hast, findest du hier eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der du gleich durchstarten kannst!

Damit es dir ganz leicht fällt, deinen Kindern eine phantastische Geschichte zu erzählen, habe ich mir für dich 30 mögliche Titel ausgedacht. Ich bin sicher, du hast beim Lesen bereits eine Idee in deinem Kopf!

  1. Der Hase mit der Erdbeerhaube
  2. Wenn Oma nur nicht laut „Kruzifix no amoi“ gerufen hätte!
  3. Als die Krähe mit dem Schmetterling die Flügel tauschte
  4. Papa und das Segelungeheuer
  5. Wie das Meer auf Emils Balkon kam
  6. Wie man ein Luftschloss baut ohne sich zu verletzen
  7. Verloren im Maisfeld – eine Ameisengeschichte mit gutem Ausgang
  8. Der große Streit zwischen Winter und Frühling
  9. Anne und der Winterbikini
  10. „Sicher nicht!“, sagt Katharina
  11. Ein fahrendes Geschenk für Herrn Zwerg
  12. Der Drache mit den Eselsohren
  13. Der unglaubliche Besuch der Wunschtraumfledermäuse
  14. Der Tag, an dem die Kekse zu fliegen begannen
  15. Tante Hilde und die verlorenen Worte
  16. Henne Berta will Gitarre spielen
  17. Seit Onkel Hans seinen Regenschirm verlegt hat…
  18. Tobis Lieblingsfarbe ist….Apfelila!
  19. Als Papa den Wunschtraumgenerator erfand
  20. Über das unbekannte Universum im Gurkenglas
  21. Bitte warten, das dauert nur einen Augenblick, sagte das Kamel
  22. Die Geschichte von der Badeente, die nicht baden wollte
  23. Die phantastische Reise der tanzenden Reblaus
  24. Bernadette will U-Boot fahren
  25. Als die Zimmerpflanzen einen Streik planten
  26. Ein Tag in der Schreibtruhe
  27. Wie unser Kühlschrank Ohren bekam
  28. Unterm Tisch bei Familie Müller
  29. Die kleine Hexe geht campen
  30. „Ich bin doch kein Zauberer!“ Sagte der Zirkusdirektor

Hast du noch mehr Ideen? Schreib mir doch und erzähle mir von deiner Geschichte!

Hier findest du meine Story Cubes zum sofortigen Download! Der Shop ist noch am Entstehen und wird im Sommer bestimmt weiter aufgefüllt!

4 Gründe, warum Babys öfter barfuß sein dürfen

4 Gründe, warum Babys öfter barfuß sein dürfen

Seit einigen Tagen sitze ich in meinem Wohnzimmer und stricke neue Babylegwarmers. Das sind Stulpen, die ich in meinen Pikler-SpielRäumen zum Ausborgen zur Verfügung stelle, damit die Kinder beim Spielen barfuß sein können.

Vielleicht kennst du das ja auch, dass dein Baby sich ständig die Söckchen runterstrampelt oder dein Kleinkind sich dazu entscheidet, lieber keine Socken oder Hausschuhe zu tragen?

In diesem Artikel erzähle ich dir, warum es wichtig ist, die Füße deines Babys ruhig öfter mal nackt sein zu lassen – und was du tun kannst, damit die Beine schön warm bleiben.

1) Barfuß unterstützt die Körperwahrnehmung deines Babys

Babys beginnen bereits früh, ihre eigenen Füße zu erkunden. Im Alter von ca. einem halben Jahr haben fast alle Babys ihre Füße entdeckt, strecken sie in die Höhe und erforschen sie mit ihren Händen und ihrem Mund. Das uneingeschränkte Kennenlernen des eigenen Körpers unterstützt ein natürliches Körperbewusstsein und infolgedessen das SELBST-Bewusstsein.

Den eigenen Körper zu entdecken und mit Händen und Mund zu erkunden ist ein wichtiger Schritt in der Spiel-und Bewegungsentwicklung eines Babys

2) Barfuß schult den Tastsinn deines Babys

Babys setzen beim Spielen und Bewegen ihre Füße und Zehen zum Ertasten des Untergrundes und möglicher Spielsachen in der Nähe ein. Der Tastsinn an den Füßen funktioniert genauso gut wie an den Händen.

Die unterschiedliche Beschaffenheit der Materialien und Untergründe im SpielRaum trägt zu vielfältigen Erfahrungen bei. Babys be-greifen die Welt eben nicht nur mit den Händen. sondern auch mit ihren Füßen.

3) Barfuß unterstützt die freie Bewegungsentwicklung deines Babys

Wenn du deinem Baby eine freie Bewegungsentwicklung ermöglichst, kannst du vielleicht beobachten, dass es seine Zehen zum Abstoßen und Wegdrücken einsetzt, um sich so um die eigene Achse zu drehen oder vorwärts zu schieben. Wenn die Füße nackt sind, können die Zehen müheloser gespreizt, gestreckt und gebeugt werden. Die dadurch erhöhte Mobilität ermöglicht dem Kind das selbstständige Erreichen von Spielsachen und das wiederum erhöht seine allgemeine Zufriedenheit.

Hannah kann mit ihren nackten Füßen die nächste Sprosse am Dreieck gut ertasten.

4) Barfuß sorgt für mehr Sicherheit

Nackte Füßchen kleben meist besser und sind somit rutschfester. Im SpielRaum gehen Kinder gerne die schrägen Ebenen auf und ab oder versuchen auch, die Rutsche hinaufzugehen. Gerade wenn es um die Sicherheit geht, kommen wir nicht drumherum, über das barfuß Sein nachzudenken. Keine Anti-Rutschsocken oder Schuhe haften besser an einer rutschigen schrägen Ebene, als nackte Füße!

Das alles ist nicht möglich, wenn wir unseren Kindern ständig Socken anziehen. Stell dir vor, du hättest ständig Handschuhe an. Das würde dich ordentlich einschränken, oder?

So bleiben nackte Babyfüße warm

Ich kenne und verstehe jedoch die Sorge, dass die Füße zu kalt werden und das Kind dadurch auskühlt. Pulswärmer aus Wolle oder Jersey halten die Beine warm, während die Füße und Zehen genügend Bewegungsfreiheit genießen.

Ich stricke die Babylegwarmers aus 4fädiger Sockenwolle. Dafür schlage ich im Fadenspiel 40 – 44 Maschen an, je nach Größe der Kinder und stricke 10-12 cm hoch. Ich verwende abwechselnd glatte und verkehrte Maschen, damit die Stulpen schön dehnbar sind.

Wenn die Pulswärmer dazu neigen, runter zu rutschen, kannst du sie einmal umschlagen, damit sie fester halten.

Mittlerweile kannst du natürlich Pulswärmer auch günstig kaufen und musst nicht selbst zu Nadel und Garn greifen. Oder vielleicht findest du ja jemanden in deiner Nähe und Bekanntschaft, dem das Stricken genauso viel Spaß macht wie mir?

Verschenke doch heuer mal Zeit! – 24+ Ideen für deinen Familien-Adventkalender

Verschenke doch heuer mal Zeit! – 24+ Ideen für deinen Familien-Adventkalender

Meine Kinder sind mittlerweile wirklich groß, aber ein Adventkalender ist für uns alle immer noch unverzichtbar. Unser Adventkalender besteht aus 24 unterschiedlich großen goldenen Sternen, die jährlich immer wieder an die gleiche Stelle der Wohnzimmerwand geklebt werden. Jeden Tag einer.

Dazu hänge ich an eine Schnur mit einer Wäscheklammer für jeden Tag ein klein gefaltetes Papier, auf das ich eine Idee mit einer gemeinsamen Aktivität schreibe. Wenn du nicht nur das Papier aufhängen magst, kannst du es auch in ein nettes Kuvert (schau mal hier!) stecken und dieses mit deinen Kindern verzieren.

Warum gerade Zeit verschenken?

Als dreifache Mama war es mir immer ein Bedürfnis, die Zeit, die wir miteinander verbringen, wert-und beziehungsvoll zu gestalten. Natürlich ist es eine schöne Möglichkeit, Süßes oder besondere Überraschungen in den Adventkalender zu stecken. Da spricht auch gar nichts dagegen.

Was mich betrifft, wollte ich einfach nicht drei Adventkalender mit verschiedenen Dingen befüllen. Denn was der eine gerne mag, mag der andere gar nicht. Schokolade will sowieso nur einer. Der Eine liebt Lego, der Andere Schleich-Tiere und der Dritte ist sowieso noch zu klein für dies und das.

Also habe ich mir diese Möglichkeit einfallen lassen. Gemeinsame Aktivitäten stärken und festigen die Beziehungen innerhalb der Familie. Ein Vorteil dieses Kalenders ist auch: er hat auch im Laufe der Jahre noch nicht ausgedient. Denn auch, wenn heute nicht mehr alle jeden Tag im Haus sind, manche früher und manche später heimkommen: Ein klein wenig Zeit gibt und nimmt jeder gerne!

Über 24 Ideen für deinen „Zeitgeschenk“-Adventkalender

Lies dir gerne meine Ideen durch und lass‘ dich davon inspirieren. Passe die Zeitangebote an das Alter deiner Kinder an und vergiss‘ auf keinen Fall darauf, was du selbst gerne machst – die Zeitgeschenke dürfen allen Beteiligten Spaß machen 😉

  1. eine Geschichte erzählen (vielleicht ja diese hier?)
  2. ein Weihnachtslied singen
  3. ein Fingerspiel spielen
  4. ein Adventgesteck basteln
  5. ein bestimmtes Buch vorlesen (hier findest du meine liebsten Weihnachtsbücher)
  6. ein Museum besuchen
  7. auf den Christkindlmarkt gehen
  8. die Oma, Opa oder Tante besuchen
  9. eislaufen gehen
  10. Obst und Gemüse im Wald für die Tiere verteilen
  11. gemeinsam ein Brettspiel spielen
  12. einen Bewegungsparcour im Wohnzimmer bauen
  13. einen Waldlauf machen
  14. eine kleine Schatzsuche veranstalten (lies mal hier rein!)
  15. Freunde besuchen oder einladen
  16. Sprossen oder Kresse säen
  17. Kekse backen
  18. etwas Besonderes gemeinsam kochen
  19. eine Polsterschlacht machen
  20. Kerzen verzieren
  21. einen Geocache suchen
  22. an einen Ort fahren, den ihr noch nicht gesehen habt
  23. einen Flohmarkt besuchen
  24. gemeinsam ins Lieblingsrestaurant gehen
  25. zu euren Lieblingsliedern tanzen
  26. Fotos anschauen oder gemeinsam in ein Büchlein kleben
  27. einen Kuchen backen
  28. gemeinsam einen Lieblingsfilm anschauen
  29. Weihnachtsanhänger basteln
  30. ein Familienbild malen
  31. und alles, was dir dazu noch einfällt 🙂

Hast du noch mehr Ideen? Dann schreib mir gerne!

Ich wünsch dir einen erholsamen Advent und viel beziehungsvolle Familienzeit!

Frederick – eine Bilderbuchempfehlung für den Herbst

Frederick – eine Bilderbuchempfehlung für den Herbst

Ich sitze bei fast 30 Grad im September in meinem Garten und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Die Wärme auf meiner Haut verursacht ein wenig Gänsehaut. Solange ich die Augen geschlossen habe, höre ich das Rascheln der Maisblätter im Feld neben mir. Ein beruhigender, unregelmäßiger Ton, manchmal lauter, manchmal leiser, aber er verschwindet niemals. Wenn ich die Augen öffne, muss ich blinzeln, weil das Hell des Sonnenlichtes mein Gehirn kurzfristig überfordert. Es dauert ein wenig, bis ich wieder scharf sehen kann. 

Ich sehe dieses intensive Herbstblau des Himmels, das mit dem Gelbbraun der Felder und dem satten Grün der Bäume harmoniert. Ich sehe, wie die Farben der Äpfel stärker werden und sie in der Sonne glänzen. 

Und wenn ich in das erfrischende Wasser im Pool steige, dann wird mein ganzer Körper wach und muss sich bewegen. Bewegungen, die einfach passieren, ohne großes Nachdenken. Ich tauche unter, die Kälte lässt mich frösteln und gleichzeitig will ich lachen und schreien, weil ich mich darin so lebendig fühle. 

Ich denke an das Kinderbuch von Leo Lionni, das ich schon als Kind kannte und als Mama so oft vorgelesen habe. Ich fühle mich wie Frederick, die Maus, die sich nicht sichtbar an den Vorbereitungen für den Winter beteiligt. 

Frederick – die Maus, die nicht arbeitet

„Frederick, warum arbeitest du nicht?“ fragten sie.

„Ich arbeite doch“, sagte Frederick, „ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage.“

aus Frederick (Leo Lionni)

Während die Mäusefamilie Tag und Nacht daran arbeitet, ihren Wintervorrat einzulagern, sammelt Frederick statt Nüsse, Getreide und Samen lieber Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Frederick sammelt das Glück des Sommers. Und obwohl seine Mäusefreunde zunächst skeptisch sind, ist Frederick derjenige, der ihnen mit all seinen gesammelten Schätzen durch den langen Winter hilft. 

Denn sobald die Vorräte aufgebraucht sind, wollen die Mäuse im grauen kalten Winter nicht einmal mehr miteinander sprechen. Doch was ist mit Fredericks Vorräten?

Frederick zaubert mit seinen Geschichten Wärme und Farben in das Wintergrau und schenkt damit seinen Mäusefreunden Trost und Freude.

Leo Lionni gelingt es, den schwelenden Konflikt zwischen den Mäusen zwar sichtbar zu machen, aber ihn nicht zum vorrangigen Thema zu machen. Denn durch Fredericks Stärke, sich bei seiner Arbeit nicht stören zu lassen, bekommt der Konflikt einfach keinen Raum. Frederick ist selbstbewusst bei der Sache, widerspricht den skeptisch fragenden Kollegen und scheint genau zu wissen, was er zu den Wintervorbereitungen beitragen kann.

Frederick’s Kunst zu erzählen, zu dichten und Stimmungen zu erzeugen bekommt auf den letzten Seiten des Bilderbuches eine besondere Wertschätzung. Mit bunten und ausdrucksstarken Bildern erzählt Lionni von der Wirksamkeit der Erzählkunst.

persönliche Altersempfehlung

Die allgemeinen Altersempfehlungen erstreckt sich in den meisten Fällen zwischen 3 und 7 Jahren. Meiner Erfahrung nach macht die einfache Sprache „Frederick“ auch für jüngere Kinder zugänglich.

Die Botschaft über Kreativität, Individualität und die Bedeutung von Kunst und Geschichten kann für ältere Kinder immer noch ansprechend und relevant sein. Die Geschichte von „Frederick“ bietet eine wunderbare Diskussionsgrundlage für Familien, Kindergärten bis hin zur Grundschule.

Ich schätze vor allem die ausdrucksstarken Illustrationen des Bilderbuches. Sie sind nicht überladen, sondern konzentrieren sich auf das Wesentliche. Mit einfachen Linien, Formen und Farben gelingt es Leo Lionni, Stimmungen einzufangen, die auch schon Kinder ab zwei Jahren verstehen und begeistern können.

Frederick – ein persönliches Fazit

Die Botschaft des Buches ist zeitlos. Das Bilderbuch ist eine Hommage an die Individualität des Einzelnen in einer Gemeinschaft. Immer noch bewegen wir uns in einer Welt, in der wir unterschiedliche Begabungen oder Handlungen bewerten. In der Menschen vorgefertigte Vorstellungen von Leistung haben und sie tagtäglich beurteilen. In einer Welt, in der nicht messbare Aktivität kaum wertgeschätzt wird.

Doch wie messbar ist Leistung und wer entscheidet, welche Leistung wichtiger für eine Gesellschaft ist?

Ich selbst ertappe mich noch oft dabei, das Gefühl zu haben, NICHTS zu tun. Nichts Tun fällt uns deshalb so schwer, weil wir noch nicht gelernt haben, dass NICHTS TUN nicht NICHTS TUN ist. Das NICHTS ist so VIEL. Es ist heilsam, den Moment zu genießen, zu staunen und im Hier und Jetzt zu sein. Alle Eindrücke aufzusaugen, wie ein Schwamm, damit ich später davon zehren kann.

Frederick ist der Dichter, der Künstler, der Erzähler, der Maler. Derjenige, der Freude und Lachen bringt. Der uns staunen lässt und uns Achtsamkeit lehrt. Der das Leben reicher und erfüllender gestaltet. Der über das reine Überleben hinaus agiert und uns mehr von der Welt zeigt, als wir vielleicht sehen können.

Eine Gesellschaft braucht den Geschichten erzählenden Frederick genauso, wie die Mäuschen, die sich der physischen Beschaffung von Ressourcen widmen.

Bist du jetzt neugierig geworden?

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So gelingt das freie Spiel zu Hause – meine 3 besten Tipps

So gelingt das freie Spiel zu Hause – meine 3 besten Tipps

Kinder lernen im freien Spiel sich und die Welt kennen. Das ungestörte Experimentieren mit verschiedenen Materialien lässt ein Kind die Welt begreifen. Diese Möglichkeit trägt zur Fähigkeit der Selbstbestimmung und damit zu einem positiven Selbstwertgefühl bei. 

Damit das freie Spiel zu Hause von Anfang an gelingt, braucht es ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren. Das Kind braucht Spielmaterial, das seinen Entwicklungsbedürfnissen entspricht und genügend Zeit, um sich damit zu beschäftigen. Ein sicherer Raum, der auch zum Bewegen einlädt und eine aufmerksame Bezugsperson tragen dazu bei, dass das freie Spiel zu einem unvergesslichen (Lern)Erlebnis wird. 

“Das Spiel ist die höchste Form der Forschung”, sagte schon Albert Einstein. Also ermöglichen wir das unseren Kindern, so oft wie möglich. Damit es von Anfang an auch gelingt, teile ich gerne die folgenden Punkte mit dir.

Was bedeutet freies Spiel?

Mila ist 8 Monate alt. Sie kriecht auf ihrem Bauch durch den Raum, findet eine kleine Schüssel aus Metall und ergreift sie. Sie dreht sich mit der Schüssel in der Hand auf den Rücken, dreht sie in der Hand, betrachtet sie, legt sie von einer Hand in die andere. Zwischendurch steckt sie sie in den Mund und betrachtet sie danach wieder. Sie dreht sich wieder auf den Bauch, lässt die Schüssel fallen und kriecht weiter, um sich einen Ball zu schnappen. 

Während ich Mila beim Spielen zusehe, erinnere ich mich an meine eigene Kindheit.

Ich liege bei meiner Oma in der Küche am Boden und baue mit Steckblumen eine ewig lange Schlange, während sie kocht oder bügelt. Ich tauche ein in meine eigene Welt, vergesse die Zeit und bin ganz mit mir beschäftigt. Aber ich bin nicht alleine. Meine Oma ist immer da. Denn wenn ich mal kurz aufschaue, sieht sie mich und lächelt mir zu. Und wenn ich sie bitte, sich meine Schlange anzusehen, dann wird sie das tun. Diese Zuversicht fühlt sich gut an. 

Ich spüre Geborgenheit und Freiheit. Die Freiheit, mich um das zu kümmern, was ich selber gerade machen möchte, aber gleichzeitig weiß ich, dass da jemand ist, den es interessiert. Jemand, der entweder bei mir sitzt, oder in seine eigenen Tätigkeiten vertieft, einfach da ist. 

Freies Spiel bedeutet für ein Kind, dass es sich selbst aussucht, womit und wie es mit dem ihm zur Verfügung stehenden Material spielen möchte. Beim freien Spiel gibt es keine Erwartungen von außen und somit keine Über- oder Unterforderung. Schon ein Säugling sucht sich im freien Spiel seine Herausforderungen selbst. 

Tipp #1: Freies Spiel braucht geeignetes Spielmaterial

Vermutlich stellst du einem sechs Monate altem Baby kein 100 Teile Puzzle zur Verfügung. Denn, was würde das Baby wohl damit machen? Es würde die Teile ausräumen, in der Hand fühlen, in den Mund nehmen und es damit vermutlich kaputt machen. Außerdem besteht die Gefahr, dass es die Teile verschluckt. 

Um einem Kind ein freies Spiel zu ermöglichen, in dem es versinken kann und das seinen Entdeckergeist weckt, braucht es Spielmaterial, das seinen Entwicklungsbedürfnissen entspricht und mit dem es sich nicht verletzen kann. 

Ein Baby oder Kleinkind braucht für sein freies Spiel kein teures Spielmaterial, wie es uns die bunte Reklame oft einzureden versucht. Spielzeug, das leuchtet oder singt, wenn man einen Knopf drückt, können Kinder noch nicht nachvollziehen und verstehen. Da führt meist dazu, dass es sie schnell überfordert oder langweilt. 

Für Babys und Kleinkinder ist es sinnvoller, einige wenige Materialien aus deinem eigenen Haushalt zur Verfügung zu stellen. Durchforste gerne mal deine Küchenladen, Gegenstände aus dem täglichen Leben und überlege, was davon du zum Spielen abgeben kannst. Das Geld, das du dabei sparst, investiere lieber in hochwertiges Material, das jahrelang für dein Kind interessant ist. 

Tipp #2: Schaffe für das freies Spiel eine JA-Umgebung

Damit das freie Spiel deines Kindes auch wirklich entspannt gelingt, schaffe eine JA-Umgebung, so gut es bei dir möglich ist. Je weniger Grenzen du setzen musst, umso entspannter kann dein Kind spielen. 

  • Der schönste Platz zum Spielen ist in deiner unmittelbaren Umgebung. Wir tendieren dazu, die Zimmer unserer Kinder nach Instagramvorlagen oder wie in einem schicken Möbelhaus einzurichten, in der Hoffnung, dass das Kind sich dort alleine beschäftigen wird. Allerdings ist es für junge Kinder viel wichtiger, in der Nähe seiner Bezugspersonen zu sein, um in ein eigenständiges Spiel versinken zu können. 
  • Achte auf die Sicherheit in der Spielumgebung! Es ist wichtig, dass sich im Spielbereich keine unmittelbaren Gefahren befinden. Sichere offene Steckdosen mit einem Schutz und räume Blumen aus dem Weg. Für Babys kann der Platz auch durch ein Spielgitter begrenzt sein.
  • Der Platz sollte genügend Raum für Bewegung bieten, da ein freies Spiel ohne Bewegung für ein Kind nicht möglich ist. Das Experimentieren mit dem eigenen Körper ist mit dem Spielen eng verbunden. Ein Baby, das sich auf den Bauch drehen will, braucht genügend Platz, damit die erste Bauchlandung auch gelingen kann. Ein dreijähriges Kind braucht Platz und Möglichkeiten zum Turnen und Toben, nachdem es dem Bären Essen gekocht hat. 
  • Vermeide ablenkende Hintergrundgeräusche wie laufende Radios oder Fernseher. Auch, wenn du denkst, dass dein Kind nicht hinhört oder hinsieht: es beeinträchtigt es dennoch, sich richtig in sein Spiel zu vertiefen und daraus eine befriedigende Erfahrung zu schöpfen. 
  • Ermögliche selbständige Aktivitäten, indem du das Spielmaterial auf der Augenhöhe deines Kindes platzierst. So kann dein Kind selbst wählen, mit welchen Spielsachen es gerade spielen möchte und kann es auch wieder an seinen Platz zurückstellen, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Benutze dafür niedrige offene Regale, die du fest an die Wand schraubst, damit sie nicht kippen können.

Hier findest du noch mehr Tipps für eine optimal vorbereitete Spielumgebung in den ersten Lebensjahren

Tipp #3: Störe das freie Spiel deines Kindes möglichst nicht!

Als Elternteil bist du für die Spielumgebung deines Kindes zuständig. Du kümmerst dich darum, geeignete Materialien zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls wieder zu ordnen. Dein Kind hat die Möglichkeit, nun auf Entdeckungsreise zu gehen oder seinem Lieblingsspiel nachzugehen. 

Für das freie Spiel ist es wichtig, dass keine Erwartungen oder Einmischungen von außen kommen. Vertraue gerne darauf, dass sich dein Kind selbst die nötige Herausforderung für den nächsten Entwicklungsschritt setzt. 

Wenn du Lust verspürst, mit deinem Kind zu spielen, setz dich doch einfach mal dazu und schau ihm zu. Was macht es und wie macht es das? Welche Vorschläge kommen dir gerade? Und was wäre, wenn du diesen Vorschlag jetzt aussprichst? 

Versuche, dein Kind nicht in seinem Prozess zu stören, denn es würde abgelenkt und sich damit von seiner Selbstbestimmtheit entfernen. Ideen und Vorschläge können zur Überforderung führen oder letztlich dazu, dass das Kind sich nicht wertgeschätzt, nicht richtig fühlt. 

Im freien Spiel gibt es kein Richtig und kein Falsch. Du kannst die Zeit damit verbringen, einfach zu beobachten, was und wie dein Kind spielt. Mach es dir mit einer Tasse Kaffee oder Tee so gemütlich wie möglich neben deinem Kind. Wenn es dich ansieht, lächle oder nicke ihm zu. Sprich auch gerne aus, was du siehst: “Du baust einen Turm, ich schau dir mal zu!”

Auf dem ersten Blick könnten wir hier Chaos erkennen. Ich war beim Spiel ganz dabei und weiß damit auch, was genau hier gespielt wurde!

Kinder lieben es, ihr Spiel mit uns Erwachsenen zu teilen. Das gibt ihnen das Gefühl, wichtig für uns und in dieser Welt zu sein. Deine Anwesenheit, die es nicht bewertet in dem, was es tut, trägt nachhaltig zur Entwicklung seines positiven Selbstvertrauens bei. 

Wenn du dein Kind in seinem Spiel doch einmal unterbrechen musst, gehe zu ihm hin, begib dich auf seine Augenhöhe, berühre es sanft und sprich es mit klaren Worten an. Kinder sind oft so in ihrem Spiel versunken, dass sie deine Worte nicht wahrnehmen können. Die Berührung und der Augenkontakt tragen dazu bei, sie aus dem Spiel zu holen. 

Bist du neugierig geworden?

Wenn du nun Lust bekommen hast, deinem Baby/Kleinkind Zeit und Raum für freies aktives Lernen zu schenken, hol dir gerne meine Liste mit über 100 Spielmaterialien für die ersten Lebensjahre. Darin findest du einfaches und hochwertiges Material für Kinder von 0 bis 3 Jahren, die zu einem gelungenen Freispielerlebnis beitragen können. 

5 meiner Glücksmomente im SpielRaum

5 meiner Glücksmomente im SpielRaum

Das Buffet an Glücksmomenten ist reich gedeckt“ – Sabine Piarry, Vernetzungsspezialistin und Marktforscherin, ruft zu einer Blogparade auf, die mich sofort hellhörig macht.

Gerade jetzt, wo bei mir manches gar nicht so rund läuft, wie ich mir das noch Anfang des Jahres vorgestellt habe, spricht mich dieser Titel so stark an. Gerade jetzt, in den ersten Tagen des neuen Kindergartenjahres, wo mir (ja, auch schmerzlich) bewusst wird, dass ich nicht mehr in den Kindergarten gehen werde, weil ich diese Türe vor dem Sommer für immer geschlossen habe. Gerade jetzt, wo ich damit beschäftigt bin, in der Vergangenheit zu schwelgen und gerade jetzt, wo das Loslassen und Akzeptieren so viel Kraft kostet.

Gerade jetzt bedanke ich mich herzlichst für diese Blogparade und freue mich darauf, mein reich gedecktes Buffet voller Glücksmomente zu betrachten, herzhaft zuzugreifen und mich daran zu sättigen.

1) Mein SpielRaum – mein höchstes Gut

Mein SpielRaum befindet sich im Keller meines Hauses im Mittelburgenland. Kaisersdorf kennt zwar fast niemand, ist aber trotzdem gut zu erreichen. In meinem SpielRaum biete ich Pikler-SpielRäume für Kinder von 0-3 in Begleitung ihrer Eltern, Eltern-Baby-Teestunden, sowie SandSpielRäume für die ganze Familie an. Hin und wieder finden dort auch Workshops oder Mamakreise statt.

Der starke Regen im Sommer hat meinem Raum ziemlich zugesetzt. Die Wände wurden von unten feucht und der Putz begann, an manchen Stellen abzubröckeln. Also haben wir in den letzten Tagen mit vereinten Kräften neu ver- und ge-putzt, ausgemalt und umgestaltet. Das Ergebnis ist für mich pures Glück. Was für einen wunderbaren Raum ich hier geschaffen habe für all die kleinen und großen Menschen, die ich begleiten darf!

Und auch, wenn ich Putzen nicht zu meinen favorisierten Tätigkeiten zähle, so ist die Beschäftigung mit dem Raum und mit dem schönen Material eine glücksbringende. Denn das alles gehört mir, ich muss es mit niemandem teilen, ich berühre gerne die schönen Dinge und liebe es, sie sauber zu machen, sie zu sortieren, aufzustellen und darzubieten.

Und wenn am Ende alles fertig ist, ich hier noch ein wenig still sitze und genieße, dann spüre ich auch ein wenig Stolz darüber, was ich geschaffen habe. Einen Raum, der Wertschätzung und Gemütlichkeit ausstrahlt und meine Gäste auf eine natürliche Art Willkommen heißt. Das nenne ich Glück. Meinen Job dort ausüben zu dürfen, wo ich mich selbst am Wohlsten und zu Hause fühle.

2) Die Freude der Kinder ist meine Freude

Wenn ich im Pikler-SpielRaum oder in der Eltern-Baby-Teestunde Kinder begrüße, dann bereite ich den Raum immer wohl überlegt vor. Ich überlege mir vorab, wie viele Kinder und Eltern kommen werden, wie alt diese Kinder sind und womit sie sich am liebsten beschäftigen. Das Spielmaterial wähle ich sorgsam aus. Manche Kinder kenne ich bereits gut. So weiß ich, dass Lennard gerne die Tischtennisbälle durch den Raum hüpfen lässt und Lilli jedes Mal nach der Giraffe verlangt, die sie dann die ganze Spielstunde über nicht aus der Hand gibt.

Was ich in den SpielRäumen sehen kann, sind kleine Dinge, die das Leben der Kinder, ihrer Eltern und mich selbst bereichern.

Da ist Anna, die sich so viel Mühe gibt, um den Ring, der vor ihr liegt, zu erreichen. Es fehlt nur noch ein Zentimeter, gleich ist sie da. Ich spreche mit ihr, während sie sich am Bauch liegend streckt: „Du machst dich ganz lang, dein Arm wird den Ring gleich zu fassen kriegen!“ Sie sieht mich kurz an, fixiert nochmal den Ring, um dann mit kleinen seitlichen Bewegungen in ihrer Hüfte weiter nach vorne zu rutschen. Geschafft! Sie greift nach dem Ring, lächelt kurz, dreht sich auf den Rücken und begutachtet ihn mit beiden Händen. Dass sie das geschafft hat, ist alleine ihr Werk!

Was wäre, wenn ich ihr den Ring hingeschoben hätte? Wenn ich sie vor der Anstrengung bewahrt hätte?

Das ist nur eine Sequenz von vielen, die mir in meiner Arbeit mit den Kindern begegnen. Jeder noch so kleine Schritt, jeder Erfolg und jede freudige Entdeckung, die den Kindern Freude bereitet, spiegelt sich bei mir wider.

Der Pikler-SpielRaum bietet unzählige Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren, seinen Körper kennenzulernen und damit seine Fähigkeiten selbst gut einschätzen zu können.

3) Gestärkte Mamas aus dem Mamakreis

Ich beginne meine Mamakreise natürlich immer mit einer Begrüßung und erzähle ein bisschen, was mich gerade beschäftigt. Danach gebe ich das Wort im Kreis weiter. Jede Teilnehmerin darf erzählen und sagen, was gerade gesagt werden soll. Und das so lange, wie sie dazu braucht.

Dieser Dialogkreis hat eine außerordentliche Stärke. Denn es gibt kein bestimmtes Thema, alles, was du auf dem Herzen hast, darf sich Luft verschaffen. Dadurch verliert es schnell an Kraft und Schwere.

Und das ist auch das Spannende daran, dass ich vorher nie weiß, wohin es gehen wird und was der Output eines solchen Gesprächskreises ist. Denn immer wieder kristallisiert sich immer ein bestimmtes Thema heraus, das näher betrachtet werden will. Es spürt sich an, als würden wir uns aufeinander einschwingen. Erst etwas unregelmäßig und holprig, aber mit der Zeit verbindet sich der ganze Kreis.

Ziel des Mamakreises ist es, sich gegenseitige Unterstützung und Halt zu geben in schwierigen oder herausfordernden Situationen. Dafür braucht es gar keine sofortigen Lösungs- oder Ratschläge, sondern einfach nur das Gefühl, dass jemand da ist, der zuhört. Der aufmerksam ist und den dein Thema interessiert, der mitdenkt und seine Gedanken teilt. Und dann, nach 2 Stunden sitze ich fünf strahlenden Mamas gegenüber, die mir in der Abschlussrunde erzählen, wie gestärkt sie sich fühlen und was jede einzelne mitnehmen darf.

Diese Runden bescheren mir jedes Mal tiefe Zufriedenheit. Das Gefühl, dazu beitragen zu können, dass eine Mama selbstsicher, klar und orientiert in die nächste Situation mit ihren Kindern geht.

4) AHA-Momente im Elterncoaching

In meinen Beratungsgesprächen bitte ich Eltern immer, vorab eine Herausforderung in einer ganz bestimmten Situation zu benennen. Das kann das Zähneputzen oder das Wickeln sein, das ständige Aufwachen in der Nacht oder eine ganz konkrete Konfliktsituation. Mit einem Protokoll in der Hand lässt sich eine Situation viel leichter analysieren und wir können gemeinsam nach Lösungen suchen.

Ich nehme mir ganz bewusst für jedes Gespräch bis zu 90 Minuten Zeit. Das bedeutet, dass das Ankommen stressfrei sein kann und nicht besetzt ist von der Angst, eventuell zu kurz zu kommen. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Aufmerksamkeitsspanne, die ich mit dieser Flexibilität berücksichtigen kann.

Meine Gespräche mit Eltern bieten gleichzeitig pädagogische Wissens-und Methodenvermittlung und hochwertiges Coaching. Ich sehe mich nicht als allwissende Lehrerin, die Lösungen vorgibt. Ich höre zu, frage nach und versuche in erster Linie, ein Verständnis für die Situation zu bekommen. Weil wir alle Individuen sind, sind alle Lösungen unterschiedlich. Was für dich passt, muss nicht zwingend für mich passen.

Deshalb gehe ich mit keiner Erwartung in die Gespräche. Ich bereite mich nicht darauf vor, sondern lasse mich auf einen Prozess ein. Ich bitte Eltern, ein Ziel für das Gespräch zu formulieren, an dem wir Schritt für Schritt gemeinsam arbeiten wollen. Und wenn dann, während eines solchen Gesprächs ein Spalt aufgeht, ein Licht am anderen Ende erscheint, ein „Achso“ oder „Aha“ ertönt, dann wird mir warm ums Herz.

Hier kannst du ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen, wenn dich mein Angebot anspricht!

5) Feedback, Kontakte, Beziehungen

Ich wohne in der mittelburgenländischen Pampa. Also dort, wo kaum jemand hinkommt, sogar der Bus verfährt sich an Werktagen nur viermal (oder so) nach Kaisersdorf.

Aaaaaber: In meinem Dorf gibt es ein Schwimmbad!

Und dieses Schwimmbad sorgt dann doch dafür, dass Menschen von rundherum hier her pilgern und an heißen Sommertagen ein gepflegtes, nettes und grünes Schwimmerlebnis genießen.

Und als das Thermometer im Sommer ca. 32 Grad zählte, bin ich auch dort gewesen. Ich war dort mit einer Freundin verabredet und gleichzeitig habe ich Menschen getroffen, die mit herzerwärmende Momente beschert haben.

  • Da war eine langjährige Freundin mit ihrem Kind, die mich ohne Worte, aber mit einer herzlichen und langanhaltenden Umarmung begrüßt hat. 
  • Da war die Mama mit ihren beiden schulpflichtigen Töchtern, die mich herzlichst begrüßt hat und mir erzählt hat, dass sie heute noch daran denkt, wie wertvoll sie die SpielRaumZeit erlebt hat. Dass die Sätze, die ich ihr mitgegeben habe, sich tief in ihr verankert haben und für ihr Mama-(Er)Leben unverzichtbar seien. 
  • Da war das Kindergartenkind, das mich nicht begrüßt hat, mir aber wenig später erzählt hat, dass es jetzt schon schwimmen kann. Und rutschen! Das mir seinen Stolz mitteilt, indem es mich fragt, ob ich zuschauen möchte, wenn er die wilde Rutsche hinunterrutscht. 
  • Und dann war da die Frau mit ihrer dreijährigen Tochter am Schoss, die von einer unangenehmen Situation mit einer Bekannten erzählt hat. Und, dass sie sich danach gefragt hätte: „Was hätte die Daniela gesagt oder getan?“

In diesem Moment ist mir bewusst geworden, in wie vielen Köpfen und Herzen ich mittlerweile gelandet bin. Das erfüllt mich mit großem Stolz und unendlicher Freude. Nämlich dass ich nachhaltig etwas bewirken kann. Dass das, was ich teile, in die Welt trage, egal ob mit Worten oder durch Taten, tatsächlich in einem achtsameren Miteinander endet. 

Meine 3 wichtigsten Buchempfehlungen zum Thema Geschwisterstreit

Meine 3 wichtigsten Buchempfehlungen zum Thema Geschwisterstreit

Eines meiner Steckenpferde ist die liebevolle Begleitung von Kindern in Konflikten. Dass das in meinem SpielRaum und im Kindergarten viel einfacher ist, als mit meinen eigenen Kindern, ist kein Geheimnis. Schon als junge Mutter wollte ich unbedingt wissen, WARUM meine Kinder unbedingt streiten und wie ich ihnen dabei liebevoll zur Seite stehen kann, ohne sie zu bewerten, zu vergleichen oder zu beschämen.

Hier stelle ich dir die drei Bücher vor, die ich persönlich am Wichtigsten halte. Vermutlich reicht es, wenn du eines davon hast, ich persönlich möchte keines davon missen. Alle Bücher sind leicht zu lesen, äußerst praxisnah und gespickt mit realitätsnahen Tipps und Möglichkeiten zur schnellen Umsetzung.

1) „Hilfe, meine Kinder streiten“ (Adele Faber/Elaine Mazlish)

* ISBN: 978-3963040115

Ich fand dieses Buch auf einem Flohmarkt, als meine Kinder noch sehr klein waren. Die Erstausgabe ist aus dem Jahr 1987. Mittlerweile ist das Buch in der 3. Auflage erschienen. Adele Faber und Elaine Mazlish haben damit ein Werk geschaffen haben, in dem eine respektvolle und empathische Kommunikation im Vordergrund steht.

Dieses Buch ist das Ergebnis zahlreicher Elterngesprächsrunden. Durch diese echten Erzählungen hat man als Elternteil das Gefühl, nicht allein mit seinen Schwierigkeiten zu sein. Wer so wie ich Geschichten mag, liest sich schnell durch einen nützlichen Leitfaden, Konflikte auf positive Art und Weise zu begegnen. Und die auflockernden Comics zwischendrin motivieren zur direkten Umsetzung.

2) „Geschwister als Team“ (Nicola Schmidt)

* ISBN: 978-3466311040

Wer die Bücher von Nicola Schmidt kennt und sich gerne vom artgerecht-Ansatz inspirieren lässt, wird auch dieses Buch gerne lesen. Die Autorin geht auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes ein (auch auf besondere Bedürfnisse), unterstreicht, dass jedes Kind einzigartig ist und seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Sie ermutigt Eltern, diese Unterschiede anzuerkennen und zu nutzen, um Geschwisterbeziehungen zu stärken.

Nicola Schmidt geht auf verschiedene Altersstufen von der Geburt bis ins Erwachsenenalter ein und erklärt, aus welchen Gründen Konflikte in den verschiedenen Phasen entstehen können. Vor allem aber legt die Autorin den Fokus darauf, was Eltern dazu beitragen können, damit Kinder eine starke und liebevolle Beziehung zueinander aufbauen können. Diese Buch enthält wertvolle Tipps und Anleitungen, die leicht umzusetzen sind und zu einer harmonischen Geschwisterbeziehung beitragen können. 

3) „Das Geschwisterbuch“ (Danielle Graf/Katja Seide)

* ISBN: 978-3407865786

Danielle Graf und Katja Seide setzen sich in diesem Buch intensiv mit Beziehungen zwischen Geschwistern auseinander. Sie erzählen liebevoll und empathisch über die Not des Erstgeborenen und beschäftigen sich mit unterschiedlichen Gründen, warum Geschwister überhaupt miteinander streiten. Das Buch enthält zahlreiche praxisnahe Tipps und Lösungsmöglichkeiten zu den verschiedenen Situationen. Ob es um die Aufmerksamkeit der Eltern geht, um gefühlte Ungerechtigkeit, „Erster Sein Wollen“ oder darum, wer entscheidet – dieses Buch kann auch als schnelles Nachschlagewerk für bestimmte Situationen benutzt werden.

Mir persönlich gefällt der Zugang, dass es wichtig und richtig ist, dass Kinder über Entscheidungen und Wünsche streiten dürfen und es die Aufgabe der Eltern ist, sich über die Regeln, wie weit ein Streit ausarten darf, zu einigen.

…Immerhin formt das ihren moralischen und sozialen Kompass und schärft außerdem ihr Persönlichkeitsprofil. Dispute helfen dabei, eigene Vorlieben, Geschmäcker und Individualität zu entwickeln und voneinander abzugrenzen.

* ISBN: 978-3407758088

Zum oben vorgestellten „Geschwisterbuch“ gibt es dieses wunderbare begleitende Bilderbuch. Es erzählt liebevoll die ambivalenten Gefühle des Erstgeborenen Toni. Einerseits freut er sich über das Baby, andererseits vermisst er die uneingeschränkte Aufmerksamkeit seiner Eltern, die er jetzt teilen muss. Ein einfühlsames Begleitbuch für junge Geschwisterkinder!

Viel Spaß, Freude und AHA-Momente wünsche ich dir beim Lesen 🙂

Ein Hoch auf dich, liebe Mama da draußen!

Ein Hoch auf dich, liebe Mama da draußen!

Liebe Mama,

stell doch mal vor, du wirst heute entdeckt.

Mitten auf der Straße. 
Während du mit deinem Baby vom Einkaufen nach Hause hetzt, weil es eigentlich schon längst ins Bett gehört. Weil du weißt, dass du die Große noch vom Kindergarten abholen musst und kochen musst du ja auch noch. Gesunde Ernährung ist total wichtig!

Außerdem denkst du an den Wäscheberg, der auf dich wartet und den Termin mit dem Kinderarzt solltest du auch noch schnell vereinbaren. 

Hast du nicht etwas vergessen?

Denk scharf nach…

Ach ja, das Auto! Das braucht unbedingt ein Service – und bei deiner Arbeitsstelle wolltest du auch nachfragen…

Und dann, ganz plötzlich kommt jemand auf dich zu und stoppt dich. Mit deiner Bewegung stoppen auch deine Gedanken. Dieser Jemand hält einen Blumenstrauß in der Hand, überreicht dir eine goldene Statue und sagt laut, so dass alle es hören können: „Ich gratuliere Ihnen, liebe Mama, wir überreichen Ihnen hiermit den Preis für die „beste Mama aller Zeiten!“

Lass das mal sacken!

Was spürst du jetzt?

Ich wette das ganze Gold der Statue darauf, dass du jetzt das Gefühl hast, das nicht verdient zu haben. (Nein? – Gratuliere, dann kannst du ja gleich runterscrollen ;-))

Du denkst darüber nach, wie oft du schon das Falsche zu deinen Kindern gesagt hast. Wie oft diese Sätze, die du eigentlich gar nicht sagen wolltest, durch dich gefahren sind. Wie oft du wütend warst und dass du es nicht geschafft hast, in manchen Situationen ruhig zu bleiben. Und wenn, dann war es nicht echt gemeint und eigentlich hättest du doch lieber laut geschrien.

Da ploppt dein Vohaben auf, dass du von Anfang an alles richtig machen wolltest. Dass du dir geschworen hast, NIEMALS NIE mit deinen Kindern zu schimpfen, sondern sie fried-und liebevoll zu begleiten. Oh Gott, wie oft ist dir das schon nicht gelungen! Obwohl deine Kinder noch soo klein sind! Und außerdem, deine Nachbarin hat sogar 3 Kinder, die streiten tausendmal weniger als deine…

Es ist so viel einfacher, das zu sehen, was nicht klappt, oder?

Denk doch in den nächsten Tagen mal daran, was dir wirklich wunderbar gelungen ist. Wie du all die Situationen gemeistert hast, die ganz und gar nicht einfach waren. Wie du dein Baby liebevoll im Arm gehalten und getröstet hast oder den letzten Wutanfall deines Kleinkindes in aller Ruhe überstanden hast.

Hol dir all die wärmenden und herzlichen Augenblicke hervor. Die, die dich berühren. Die dir das Wasser in die Augen treiben. Ein Blick, eine Geste, ein Satz deines Kindes, ein Lächeln, seine Freude beim Spielen.

Klopf dir täglich mindestens einmal auf die Schulter! Feiere dich fürs Dranbleiben, fürs stetige Wachsen, fürs Beobachten, fürs Hinschauen, für dein Hinterfragen, dein Staunen und deine Lernbereitschaft!

Und bedanke dich bei den kleinen Unsicherheiten (nennen wir sie nicht „Fehler“). Denn sie lassen dich wachsen und größer werden, wenn du sie sehen und darüber reflektieren kannst.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag, liebe Mama!

Deine Daniela

(Diesen Brief habe ich im Frühling 23 an meine Newsletter-Abonnentinnen geschickt.)

Magst du mehr davon? Dann abonniere gerne meinen (sehr unregelmäßigen) Sonnenbrief!

3 und mehr Ideen für freies Spiel mit Sand

3 und mehr Ideen für freies Spiel mit Sand

Es braucht nicht viel, dass sich Kinder längere Zeit lustvoll selbst beschäftigen können.
Zu diesem „nicht viel“ zähle ich eindeutig Sand. Sei es am Strand, in der Sandkiste, am Spielplatz oder auch in einer kleinen Schüssel zu Hause. Sand hat eine Anziehungskraft, der sich kaum jemand entziehen kann. Wenn er durch deine Hände rieselt, du deine Zehen darin wühlst, ihn mit ein bisschen Wasser vermischst – er ist einfach einzigartig. Sand ermöglicht ganzkörperliche Sinneserfahrungen, egal, ob du ihn mit oder ohne zusätzlichem Spiematerial anbietest. Es gibt kaum ein anderes Material, das so vielseitig bespielbar ist.

In diesem Artikel findest du drei unterschiedliche Möglichkeiten, deinem Kind Sand zum Spielen anzubieten. Je nach Lust und Möglichkeiten.

1) Die Indoor Sandschüssel

Die erste Schüssel mit Sand habe ich für meinen zweiten Sohn im Wohnzimmer aufgestellt, als er zweieinhalb Jahre alt war. Er konnte sich so sehr vertiefen in dieses meditative Spiel, dass es ein wahrer Segen und eine genussvolle Freude war, ihm dabei zuzusehen.

Das Gefäß, das ich ihm angeboten habe, war ein kleines Golfischglas, das zur Hälfte gefüllt mit weichen Fugensand war. Dieser Sand ist uns übrig geblieben, als wir vor unserem Haus die Pflastersteine verlegt haben. In das Glas habe ich lediglich drei unterschiedliche Muscheln gegeben und einen kleinen Löffel.

Je nach Möglichkeiten kannst du verschiedene Gefäße, Kännchen, Löffel und Schöpfer zum IndoorSandSpielen anbieten. Wenn du einen Holzboden hast, breite unbedingt unter dem Bereich einen Teppich auf, denn der feine Sand könnte deinen Boden kaputt machen, wenn er auf den Boden rieselt. Für den Indoor Bereich eignet sich feiner Quarzsand oder *Chinchillasand (Wüstensand) aus dem Zoogeschäft.

Die Sandwanne hat einen gläsernen Untergrund und es gibt sie in verschiedenen Größen zu kaufen. Genauso gut kannst du aber auch eine alte Lade verwenden oder eine Krabbelkiste und sie mit wenig Sand befüllen. Zum Bespielen kannst du schöne Gegenstände wie Muscheln, Glasnuggets, verschiedene Tiere oder Murmeln und Perlen bereitstellen. Dieser Platz lädt neben Kleine-Welt-Spielen ein zum Spuren und Muster Hinterlassen oder Mandalas Legen.

So biete ich den Sand zum Beispiel in meinen SandSpielRäumen an, die auf Anfrage in meinem SpielRaum in Kaisersdorf stattfinden. Das Befüllen der Fläschchen mithilfe von Trichtern und das Sieben des Sandes kommt dem alltäglichen Erleben nahe und stillt das Experimentierbedürfnis von Kindern jeglichen Alters.

2) Die Outdoor-Sandkiste

Der Klassiker unter den SandSpielen. Auf fast jedem Spielplatz findest du eine Sandkiste. Wenn du einen Garten hast, kannst du ganz leicht einen Behälter mit Kinderspielsand aufstellen, den du im Baumarkt kaufen kannst. Eine kleine Sandmuschel findet sogar auf einem Balkon Platz. Jetzt noch ein paar Spielutensilien dazu, und der Spielspaß ist perfekt. Alles, was du in deiner (oder Omas) Küche findest – und selbst nicht mehr brauchst, kannst du für das SandSpiel zur Verfügung stellen. Dazu brauchst du kein teures (oder billiges?) Plastik kaufen, sondern kannst einfach mal schauen, was da ist:

  • Löffel, Gabel, Streichmesser
  • Kübel, Becher und Schüsseln
  • Siebe, Reiben, Schneebesen, Kochlöffel
  • Kochtöpfe, Deckel, Krüge, Schneidbretter
Eine Sandmuschel kannst du auch in einen kleinen Garten stellen und du kannst den Sand abdecken, um ihn vor Verschmutzung zu schützen

Ist dein Garten etwas größer, kannst du deinem Kind sogar einen riesigen Sandhaufen zur Verfügung stellen. Der ist am attraktivsten, wenn er immer wieder mal aufgeschüttet wird, sodass dein Kind Höhlen und Tunnel bauen kann oder ihn selbst besteigen kann. Ist dein Sandplatz größer, kannst du auch mehr Spielmaterial dazu anbieten:

  • große Aufsitzbagger oder Traktoren
  • diverse Fahrzeuge zum Auf-und Abladen in verschiedenen Größen
  • große Schaufeln und Spaten
  • große Rechen

3) Sand und Wasser = Matsch

In Kombination mit Wasser verändert der Sand seine Eigenschaften. Damit macht dein Kind erste naturwissenschaftliche Erfahrungen mit Aggregatszuständen – oder einfacher: Aus Sand wird Matsch und aus Matsch kann man wieder andere Dinge machen. Mit Matsch lässt sich kochen, formen, man kann darin wühlen und sich damit einreiben. Das ermöglicht deinem Kind wichtige Sinneserfahrungen, die es sich selbst spüren und kennenlernen lassen.

In unserem winzigen Reihenhausgarten haben wir die das mit dem Sand und dem Wasser so gelöst:

Wir haben aus einfachen Holzplatten eine Sandkiste gezimmert (dafür braucht man kein Handwerker sein!) und einen Wassertisch drangebaut. Dafür hat mein Mann (der definitiv KEIN Handwerker ist) eine Holzplatte an die Sandkiste geschraubt und mit zwei Holzbeinen stabilisiert. Mit einer Stichsäge hat er runde Kreise aus dem Holz gesägt, in die ich Plastikschüsseln gehängt habe. Als Spielmaterial dienen alte Töpfe, Besteck und Becher, Gießkannen und sogar große Malerpinsel.

Den ultimativen SandSpielPlatz mit Brunnen gibt es im Kindergarten Storchennest: In die riesige Sandkiste kann Wasser mit Hilfe eines Brunnens gepumpt werden. Dafür haben die Kinder den Brunnenarm mit Rohren verlängert. Hier entsteht gerade ein Fluss mit einem Stausee.

Lass dich von diesem SandSpielPlatz inspirieren und hol dir die Ideen in dein zu Hause

Natürlich ist dieses Sandparadies nicht für den Einfamiliengarten gedacht, aber vielleicht magst du dich von meinen Ideen inspirieren lassen. Oder du besuchst mich mit deinem/n Kind/ern im SandSpielRaum, um die Magie des Sandes auch auf dich wirken zu lassen!

Ich wünsche dir und deinen Kindern jedenfalls ein beglückendes SandSpiel 🙂

(Das Sternchen * vor einem Link bedeutet, dass es sich um einen Affiliate-Link zu Amazon handelt. Wenn du etwas über diesen Link bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich fallen keine zusätzlichen Kosten an)

Kekse backen mit Kindern – so gelingt`s

Kekse backen mit Kindern – so gelingt`s

Ich selbst habe mit dem Kekse Backen begonnen, als meine Kinder noch sehr klein waren. Da kann ich mich daran erinnern, dass ich mit meinem Ältesten Kekse ausgestochen habe, während das Baby im Tragetuch geschlummert hat. Das „große“ Kind war damals erst 2,5 Jahre alt. Und ich war ziemlich überfordert.

Ich wollte nämlich alles gleichzeitig. Ein schönes Angebot für mein Kleinkind UND schöne Kekse für Weihnachten. Doch vor allem sehr jungen Kindern ist es ziemlich egal, wie ihre Kekse aussehen. Außerdem wollen sie am liebsten ihre eigenen Kekse sofort verspeisen.

Beides gleichzeitig geht also nicht, das habe ich aus meiner Erfahrung gelernt. In den darauffolgenden Jahren habe ich also zuerst ein Backangebot für meine Kinder bereitgestellt und anschließend meine eigenen Kekse gebacken. Und je älter sie geworden sind, desto eher deckten sich unsere Bedürfnisse.

Wenn du also mit deinen Kindern Kekse backen möchtest, gebe ich dir in diesem Artikel ein paar kleine Tipps mit ins Abenteuer:

1. Finde den richtigen Tageszeitpunkt

Kekse Backen mit Kindern ist aufwändig. Daher gilt es vor allem bei dieser Aktivität, den geeigneten Zeitpunkt am Tag zu finden. Ist es für euch besser, den Vormittag oder den Nachmittag zu nützen?

Wichtig bei diesen Überlegungen ist vor allem, ob die Kinder satt und ausgeschlafen sind. Vielleicht magst du auch noch darauf achten, ob dein Kind bereits genügend Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung hatte. Vielleicht hast du auch ein Baby und möchtest die Zeit seines Schlafes für die Aktivität nützen? Dann überlege dir vorab, was du tun kannst, wenn das Baby früher wach wird, als geplant.

2. Nimm dir ausreichend Zeit

Kekse Backen mit Kindern braucht Zeit. Möglicherweise wollen die Kinder zwischendurch eine Pause einlegen um zu spielen oder sich zu bewegen. Vielleicht möchtest du auch eine kleine Jause mit einer Tasse Kakao oder Tee zwischendurch anbieten?

Überlege dir auch, was du an dem Tag der Aktivität noch alles vor hast. Damit das Kekse backen auch Spaß macht, solltest du Zeitdruck und Stress so gut wie möglich vermeiden. Das Lustvolle am Backen ist das Hantieren mit dem Teig. Kindern ist es meist ziemlich egal, wie die Kekse schlussendlich aussehen. Für die Kinder zählt meist das Endprodukt weniger als die Freude am Tun.

2. Bereite den Teig rechtzeitig vor

Die unangenehme Sache am Kekse Backen ist, dass es eine Wartezeit gibt. Der Teig ist zwar schnell zusammengeknetet, aber dann ist Ruhepause. Und Warten ist bekanntlich schwierig. Denn das, was Kinder wirklich wollen, ist das Bearbeiten des Teiges. Das Kneten, das Ausrollen und das Ausstechen oder Formen der Kekse.

Wenn du den Teig gemeinsam mit deinen Kindern zubereiten möchtest, kannst du dir einige besondere Aktivitäten für die Ruhepause vorab überlegen. Vielleicht wollt ihr ja gemeinsam etwas spielen oder Geschichten vorlesen? Vielleicht die Geschichte von Opa, der das erste Mal in seinem Leben mit seinen Enkelkindern Kekse backt? Wichtig ist, dass die Kinder darüber Bescheid wissen, dass es eine Wartezeit gibt, die überbrückt werden muss.

Hier findest du meine liebsten Bücher für die Winter-und Weihnachtszeit!

3. Jedem Kind seinen Arbeitsplatz

Bereite für jedes Kind, mit dem du Kekse backen möchtest, einen eigenen Arbeitsplatz vor. Erfahrungsgemäß brauchst du nur wenige wichtige Dinge:

Um Stress zu vermeiden, kann jedes Kind über seine eigene Teigkugel und anschließend über seine eigenen Kekse verfügen.

Für Kinder, die beim Backen helfen, kann es je nach Entwicklungsstand schwierig sein, ihre produzierten Kekse mit allen Familienmitgliedern zu teilen. Da kann es schnell einmal zu Streitereien kommen, wenn nicht klar ist, wer wieviele und welche Kekse anschließend essen darf.

Du kannst für jedes Kind auch ein eigenes Backpapier bereitlegen, das mit seinem Namen beschriftet ist. So kann das Kind anschließend auch gleich über seine eigenen Kekse verfügen. Wenn du nach dem Backen nicht die ganze Küche wischen möchtest, kannst du den Boden mit Leintüchern oder Papier auslegen.

4. Teig Kosten erlaubt

Kinder lieben es, den Teig auszuprobieren, aus dem eigentlich Kekse werden sollten. Kinder lernen mit allen Sinnen und dazu gehört es eben auch, Dinge zu kosten. Ich kann mich immer noch gut daran erinnern, wie der Keksteig meiner Oma geschmeckt hat. Und diese Erinnerung ist verknüpft mit der wohligen Gemütlichkeit und Ruhe in Omas Küche.

Wenn du nicht möchtest, dass dein Kind rohes Ei isst, dann findest du hier mein zucker-und eifreies Lieblings-Kinder-Keksrezept.

  • 250 Gramm Butter
  • 250 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Topfen

Alle Zutaten zu einem schnellen Mürbteig verkneten, danach eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Die Kekse vor dem Backen mit Eiklar bestreichen. Wer mag, kann die Kekse anschließend natürlich nach Belieben verzieren.

Wir machen aus dem Teig immer unsere traditionellen „Topfentascherl“. Sie sind mit selbstgemachter Marillenmarmelade befüllt.

5. Beziehe die Kinder in den Reinigungsprozess ein

Wann ein Kind mit seinen Keksen fertig ist, weiß das Kind am besten selbst. Sollte noch zu viel Teig übrig sein, lege ihn einfach in den Kühlschrank. Auch am nächsten Tag kann er noch verarbeitet werden. Oder du selbst machst aus dem übriggebliebenen Teig genau die Kekse, die du dir vorstellst.

Je nach Alter und Entwicklungsstand kannst du die Kinder an der Reinigung der Arbeitsplätze teilhaben lassen. Jedes Kind kann zum Beispiel seinen eigenen Platz so gut es ihm möglich ist, sauber machen. Dabei geht es nicht darum, dass die Kinder perfekt sauber machen, sondern darum, der Aktivität einen Handlungsbogen zu geben und zu zeigen, dass die Reinigung zur Aktivität dazugehört.

So, und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Kekse Backen!

(Das Sternchen * vor einem Link bedeutet, dass es sich um einen Affiliate-Link zu Amazon handelt. Wenn du etwas über diesen Link bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich fallen keine zusätzlichen Kosten an)

„Ist doch nichts passiert!“ – Oder doch? Mit bewusster Sprache von Erziehung zu Beziehung

„Ist doch nichts passiert!“ – Oder doch? Mit bewusster Sprache von Erziehung zu Beziehung

„Gib das sofort zurück!“ oder „Ist doch nichts passiert!“ – Das sind nur zwei Sätze von vielen, die wir vermutlich alle kennen. Sätze, die auch heute noch gerne als erzieherische Maßnahme eingesetzt werden. Doch was wäre, wenn wir unsere Sprache nur ein wenig verändern, um von einer erzieherischen Haltung in eine beziehungsvolle Haltung unseren Kindern gegenüber zu kommen?

„Sprache als Schlüssel in der Erziehung“ so ruft meine Bloggerkollegin Heike Brandl, Kommunikationstrainerin und Heilpädagogin, zu ihrer Blogparade auf. Mit einer bewussten und wertschätzenden Sprache können wir eine Brücke zu einem Miteinander bauen, von einer Erziehung zu einer Beziehung. In diesem Artikel schreibe ich darüber, was wir mit einem bewussten Sprachgebrauch verändern können und was beziehungsvolle Sprache ausmacht.

Eine Veränderung der Sprache bewirkt eine Veränderung der Haltung

Wie wir mit Menschen sprechen ist der Ausdruck unserer inneren Haltung. Die Art zu sprechen verrät schnell, wer wir sind und wie wir denken.

Dazu fällt mir spontan eine Geschichte ein, denn in den letzten Tagen habe ich über den Gebrauch von Worten nachgedacht. Es ging um das Thema Geschwisterstreit und den Satz, den alle Eltern kennen und bestimmt auch schon oft benutzt haben: Meine Kinder streiten ständig!

Das Wort „Streit“ löst in mir sofort eine Abwehrreaktion aus. Etwas Lautes, Heftiges. Denn Streit bedeutet für mich auch, dass ich mit meinen Bedürfnissen nicht wahrgenommen werde. Also kämpfe ich noch stärker dagegen an, um mich selbst zu schützen und nehme damit in Kauf, auch andere zu verletzten. Bei einem Streit gibt es nur Verlierer, denn auch, wer gewinnt, kann sich anschließend nicht glücklich schätzen, weil das Gegenüber eindeutig verloren hat.

Ersetze ich das Wort Streit durch „Auseinandersetzung“ oder „Konflikt„, habe ich sofort eine andere Assoziation. Das Wort „Konflikt“ ist für mich eher neutral besetzt und auch bei „Auseindersetzung“ spüre ich keinen nachhaltigen negativen Einfluss.

Bei einem Konflikt prallen zwei Bedürfnisse aneinander, die allerdings von beiden Seiten wahrgenommen werden. Ein Konflikt ist für mich also etwas, das mit ein bisschen Weitsicht und Einfühlungsvermögen geklärt werden kann, ohne ein schlechtes Gefühl zu hinterlassen. Aus einem Konflikt gehen alle Beteiligten als Gewinner hervor.

Streiten die beiden Kinder oder haben sie einen Konflikt? Die Interpretationen von Worten sind sehr individuell.

Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung. Vielleicht ist es ja bei dir ganz anders. Aber wenn ich mich nun dafür entscheide zu sagen: „Meine Kinder haben häufig Konflikte“ spürt sich das für mich gleich emotionsloser an und erhöht die Wahrscheinlichkeit, beim nächsten Konflikt gelassener zu bleiben, weil mir meine eigenen Assoziationen zum Thema Streiten nicht im Weg stehen.

Ist doch nichts passiert! – oder doch?

Dieser Satz kommt in meinem Alltag leider immer noch sehr häufig vor. Sowohl (Groß)Eltern als auch pädagogisches Fachpersonal gebrauchen ihn häufig. Meist aus gutem Grund, denn Erwachsene leiden mit Kindern mit. Das Weinen eines Kindes bringt tiefe Gefühle bei Erwachsenen zum Vorschein. Fühlen wir uns vielleicht schuldig, weil wir nicht gut genug aufgepasst haben? Oder erinnern wir uns an die Schmerzen, die wir als Kind gehabt haben, als wir vom Rad gefallen sind?

Der Satz „Ist doch nichts passiert!“ wird dazu verwendet, dem Kind das Gefühl zu geben, dass alles in Ordnung ist. Doch sehen wir die Situation mit Kinderaugen, wird vielleicht schnell klar, dass dem nicht so ist.

Auch, wenn das Kind nicht weint, ist es dennoch gestürzt. Ein „Ist nichts passiert!“ kann dem Kind das Gefühl geben, dass der Erwachsene nicht gesehen hat, was passiert ist. Weint das Kind und wird mit oben genanntem Satz getröstet, fühlt es sich missverstanden und nicht ernst genommen.

Beschreibende Worte wie „du bist gestürzt“ „jetzt weinst du“/“du hast dich am Bein verletzt“ geben einen Anstoß zum Dialog. Das Kind kann darauf antworten, sagen, wie es ihm geht, was weh tut, was passiert ist. Damit fühlt es sich wertgeschätzt, wichtig und ernst genommen. Seine Gefühle dürfen sein und werden wahrgenommen.

Was macht eine beziehungsvolle Sprache aus?

Wenn wir mit Kindern sprechen, dürfen wir uns immer wieder die Fragen stellen, ob unsere Sprache zu einer wertschätzenden Beziehung beiträgt. Um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren, braucht es nicht nur nette Worte alleine. Eine beziehungsvolle Sprache beinhaltet mehr als das:

  1. Mit Kindern auf Augenhöhe zu sprechen bedeutet für mich, mich auf ihre tatsächliche Höhe zu begeben. Ich gehe dabei in die Knie oder hocke mich vor das Kind.
  2. Das Ansprechen mit dem Vornamen erhöht die Aufmerksamkeit des Kindes und ein angemessener Gesprächsabstand vermittelt Respekt, sollte aber auf keinen Fall zu weit entfernt sein. Ein Näherrücken kann in Gefahrensituationen notwendig sein.
  3. Berührungen können je nach Empfinden und situationsbedingt angenehm oder sinnvoll sein, um dem Kind das Zuhören zu erleichtern. Manche Kinder mögen das aber gar nicht, was unbedingt respektiert werden muss.
  4. Klare Aussagen: Eine beziehungsvolle Sprache ist gleichzeitig Ausdruck unserer eigenen Befindlichkeiten, Grenzen und Bedürfnisse. Wer klar seinen Wünsche und Bedürfnisse mitteilt, wird ernst genommen und erhöht damit die Kooperationsbereitschaft seines Gegenübers.
  5. Sprachliche Ankündigungen geben deinem Baby/Kind Orientierung und Sicherheit im Alltag und unterstützen strukturelle Begebenheiten im Tagesablauf.
  6. Eine beziehungsvolle Sprache beschreibt, ohne zu interpretieren. Eine Situation neutral zu beschreiben unterstützt langfristig das rechtzeitige Erkennen von kindlichen Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen und ist damit ein wesentliches Puzzleteil, das Selbstwertgefühl eines Kindes zu stärken.
  7. Eine beziehungsvolle Sprache beinhaltet uneingeschränkt das Anhören und Wahrnehmen des Gegenübers, um angemessen auf seine Bedürfnisse reagieren zu können. Du kannst mit beschreibenden Worten auf die Handlungen und Gefühle des Kindes reagieren.

Dies sind nur einige Punkte, die ich hier aufgezählt habe. Natürlich kann sich jeder auch noch Gedanken über seine Lautstärke, Stimmlage und die Wortwahl machen.

Mit regelmäßiger Reflexion zu einer beziehungsvollen Sprache

Die oben genannten Punkte können auf einen Blick ziemlich viel sein. Vielleicht denkst du jetzt, auf so viele unterschiedliche Dinge kann ich doch gar nicht auf einmal achten. Das muss auch gar nicht sein. Konzentriere dich gerne erst einmal auf ein oder zwei Punkte.

Als Pädagogin und Mutter sehe ich die Möglichkeiten für nachhaltige Veränderung in der Reflexionsarbeit. Jede Situation kann als mehr oder weniger gelungen wahrgenommen werden. In einer kurzen Reflexion deines eigenen Sprachverhaltens kann das Bewusstsein für wertschätzende und beziehungsvolle Sprache geschult und damit nachhaltig verändert werden.

Folgende Fragen können bei der Reflexion hilfreich sein:

  • Wie habe ich das Kind angesprochen? Von fern oder nah? Mit oder ohne Berührung? Auf Augenhöhe oder darüber? Mit dem Namen?
  • Was hat das Kind vor und während der Kommunikation gemacht?
  • Welche Stimmlage, welche Lautstärke hatte meine Stimme? Hoch, tief, laut, leise, nuschelnd, klar?
  • Welche Worte habe ich gewählt? Beschreibende oder interpretierende? Klare oder schwammige Sätze?
  • Hat das Kind meine Anweisung, Grenze, Ausführungen, Ankündigung etc. verstanden?
  • Wie hat das Kind darauf reagiert?

Suchst du Unterstützung bei deiner Selbstreflexion und möchtest du dich auf den Weg machen zu einer respektvollen und authentischen Beziehung mit deinem Kind/deinen Kindern?

Ich unterstütze dich gerne!

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5 gute Gründe, warum du einen Pikler®-SpielRaum besuchen solltest

5 gute Gründe, warum du einen Pikler®-SpielRaum besuchen solltest

1) Im Pikler-SpielRaum genießt du Zeit für dich und dein Kind

Im Pikler-SpielRaum kannst du deinem Kind deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenken. Kein Geschirrspüler, der ausgeräumt werden will, kein Wäschehaufen, der dich ablenkt. In der Piklergruppe bist du einfach da und schaust deinem Kind beim Erkunden zu. So lernst du nicht nur dein Kind besser kennen, seine Interessen und Entwicklungsschritte zu sehen, sondern auch, dich zurückzulehnen und einfach einmal gar nichts zu tun. Dass das oft schwierig ist, ist nur allzu verständlich. Denn die gesellschaftlichen Erwartungen gehen oft in eine entgegegesetzte Richtung.

Im Pikler-SpielRaum erfährst du, dass es nicht notwendig ist, deinem Kind ständig etwas zu zeigen, etwas beizubringen oder es zum Spielen zu animieren. Hier hast du die Möglichkeit zu sehen, was dein Kind von sich aus liebt zu tun, ohne dass Erwachsene ihm etwas vorschlagen.

2) Der Pikler-SpielRaum ermöglicht deinem Kind freie Aktivität in einer aufmerksamen Umgebung

Eine ruhige und angenehme Atmosphäre ermöglicht deinem Kind die Umgebung zu erkunden und die Welt zu entdecken. Dafür wird der Raum speziell auf die Entwicklungsbedürfnisse deines Babys vorbereitet. Liebevoll angeordnete Spielsachen und Alltagsgegenstände laden dazu ein, Neues zu entdecken und Bekanntes zu wiederholen und dadurch zu festigen. Die Lernumgebung im Pikler-SpielRaum richtet sich nach dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder.

Deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit erlaubt deinem Kind, aktiv zu werden. Ob es sich dabei frei im Raum bewegt oder in deiner Nähe bleibt, bleibt ihm selbst überlassen. Es gibt keinerlei Erwartungen an dein Kind, sodass es frei sein kann, seiner inneren Motivation und Stimme zu folgen.

3) Im Pikler-SpielRaum macht dein Kind stressfrei erste soziale Erfahrungen

Konflikte sind im Pikler-SpielRaum aufgrund der geringen Kinderanzahl und der erhöhten Aufmerksamkeit der Erwachsenen ziemlich selten. Doch schon die ersten Begegnungen unter Babys und Kleinkindern können Stress verursachen. Babys interessieren sich leidenschaftlich für den Körper oder das Spielzeug Gleichaltriger. Solche Begegnungen begleite ich liebevoll mit Worten und Gesten. Meine verständnisvolle Begleitung sorgt dafür, dass Begegnungen unter Kindern vorwiegend stressfrei ablaufen. Denn im Pikler-SpielRaum gibt es kein Opfer und keinen Täter. Ich übersetze Gesten und Mimik der Kinder füreinander. Ich begleite die Kinder mit neutralen Worten und ermuntere sie dazu, bei Bedarf STOPP oder NEIN zu sagen oder mit Gesten ihre Grenzen aufzuzeigen, wenn ihnen das Sprechen noch schwer fällt.

4) Im Pikler-SpielRaum festigst du die Bindung zu deinem Kind

Während die Kinder eine anregende Umgebung von sich aus erkunden, lernen Eltern, sich zurückzunehmen. Sie machen die Erfahrung, dass es nicht notwendig ist, ihre Kinder ständig zu motivieren oder zu bespaßen. Die Aufmerksamkeit der Erwachsenen beim Beobachten ist ausreichend, um für eine geborgene Atmosphäre zu sorgen. Diese erhöhte Aufmerksamkeit steigert dein Interesse an der Aktivität deines Kindes und ermöglicht dir eine prompte Reaktion auf sein Bindungsverhalten. Dein Kind wird dir ein Spielzeug bringen und es dir zeigen oder einen Blick zuwerfen, wenn es etwas Neues erlebt hat. Die Erfahrung, dass du ganz da bist und angemessen darauf reagierst, stärkt eure Bindung. Dein Kind fühlt sich gesehen, wichtig und ernst genommen.

5) Der Austausch mit gleichgesinnten Eltern macht dich sicherer im achtsamen Umgang mit deinem Kind

Wie oft hattest du schon das Gefühl, du wärst ganz alleine mit deinen Schwierigkeiten? Bist du nicht, denn allen Eltern geht es ähnlich. Es ergeben sich unzählige Fragen im Alltag mit einem Baby oder Kleinkind zu den Themen Essen, Schlafen, Weinen, Zahnen und natürlich noch viele mehr. Auch die ersten Konflikte mit deinem Kind haben Platz in den von mir moderierten Elternabenden. Hier kommt jeder zu Wort und kann über seine Ängste, Erfahrungen und Gefühle sprechen. Ich gebe Inputs und teile meine langjährigen Erfahrungen mit dir. Dabei achten wir immer auf die Bedürfnisse der Kinder, lassen aber auch deine nicht außer Acht. Jede Familie findet ihren Weg auf ihre Weise. In der Gruppe kannst du außerdem von den Prozessen der anderen Eltern profitieren.

Na, hast du jetzt Lust bekommen, meinen Pikler-SpielRaum zu besuchen? Schreib mir gerne!

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